Du liebst deine Kinder. Punkt.
Aber wenn du ehrlich bist, liebst du den Alltag nicht.
Nicht das ständige Planen, Versorgen, Hinterherräumen. Nicht das Funktionieren rund um die Uhr, während deine eigenen Bedürfnisse im Hintergrund verdampfen. Es nervt nur noch und lässt deinen Frust täglich ein klein wenig ansteigen.
Und genau da fängt das Dilemma an: Gesellschaftlich wird „Mutter sein“ oft als die höchste Form der Erfüllung verkauft – als Berufung, die alles andere ersetzt. Doch was, wenn das für dich nicht reicht? Wenn du einfach mehr willst als nur ein Funktionieren aus der Pflicht heraus?
Dann bist du damit definitiv nicht alleine, aber es spricht eben keiner drüber. Denn wenn du dich für deine Kinder entschieden hast und dann in der Mutterrolle nicht aufgehst, dann ist es etwas, was lieber verschwiegen wird, denn schließlich willst du eine gute Mutter sein.
Die Frage ist nur, was du unter einer guten Mutter verstehst.
Viele Mamas tappen in die gleiche Falle:
Sie versuchen, einem Bild zu entsprechen, das nie für sie gemacht wurde. Klar, es gibt Mütter, die in ihrer Rolle total aufgehen. Aber was ist, wenn genau dieses Bild dich nur klein hält?
Die Frage, die du dir also dringend stellen solltest ist, was glaubst du macht eine gute Mutter aus?
Ob du deine Familie liebst oder nicht, steht hier gar nicht zur Debatte. Sondern die Tatsache, dass du gelernt hast, dich selbst zu ignorieren.
„Eine gute Mutter stellt ihre Träume hinten an.“
„Du kannst nicht alles haben.“
„Jetzt ist nicht die Zeit für dich.“
Diese Sätze klingen harmlos. Aber dennoch verinnerlicht du sie und wartest, bis sie ihren Schaden bei dir anrichten. Ja, ich weiss, das klingt hart. Aber willst du weiterhin auf deine Erfüllung verzichten oder einfach mal die Pobacken zusammenkneifen, hinschauen und dein Leben rocken?
Erfüllung als Mama entsteht nicht durch perfekt gepackte Brotdosen oder das schönste Familienfoto auf Instagram. Auch nicht durch das Lob von Aussen, wenn alle sehen, wie engagiert du dich in der Kita einbringst. Sie entsteht, wenn du deinen Alltag wieder mit Sinn füllst. Wenn du dir erlaubst, mehr zu wollen als nur „funktionieren“. Du tägliche Freude spürst und voller Energie nur so strotzt, weil du dich auf jeden einzelnen Tag freust.
Und ja, hinschauen kann unbequem sein. Aber welche Alternative hast du?
Du kannst wählen, ob du dich den Erwartungen anderer entziehen möchtest, dich gegen das gesellschaftliche Bild stellen möchtest und mutig für dich losgehst. Indem du deiner inneren Stimme folgst und einfach mal das umsetzt, was DU willst. Oder so weitermachst, wie gehabt.
Denn genau da beginnt deine Freiheit. Einfach mal weg von dem “als Mutter sollte ich doch”. Damit deine Selbstbestimmtheit wieder Platz in deinem Leben findet.
Selbstfürsorge ist kein Egoismus
Viele Mamas zögern an genau diesem Punkt. Der Mut wäre ja da, wenn sich nicht direkt die Angst melden würde, als egoistisch abgestempelt zu werden. Doch genau da liegt der Denkfehler: An dich zu denken, heißt nicht, dich gegen deine Familie zu stellen. Es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für deine Energie, deine Freude, dein inneres Gleichgewicht. Denn nur wenn über den Tag Freude und Energie vorhanden sind, kannst du auch wirklich für andere da sein.
Vergiss also alle Glaubenssätze, die dir einreden wollen, kein Recht auf Erfüllung zu haben. Denn du bist dadurch keine schlechtere Mutter. Im Gegenteil, du bist klarer, stärker, lebensfroher und lebst deinen Kindern vor, was es heißt, sich selbst ernst zu nehmen.
Der wichtigste Schritt: Ehrlichkeit
Wenn du Erfüllung willst, musst du ausnahmsweise mal ehrlich sein:
Nicht mit deinem Umfeld, sondern mit dir selbst.
Es geht gar nicht darum direkt loszufahren und alle verstaubten Träume umzusetzen, sondern einfach mal eine Bestandsaufnahme zu machen was du willst und brauchst, um dich wieder gut und wertvoll zu fühlen.
Zu schnell passiert es: du bist gefangen in einem monotonen, frustrierenden Alltag und dein Umfeld versteht nicht, wieso du genervt bist. Dich so zu fühlen ist alles andere als normal. Wenn die Unterforderung dich nämlich zerfrisst, ist das Boreout näher, als du denkst.
Finde also heraus, ob dein Alltag noch normaler Mama-Stress ist oder ob du längst die Abwärtsspirale der Langeweile hinunterschlitterst. Was dich erwartet:
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Denn du musst dich nicht entscheiden zwischen „gute Mutter“ oder „erfüllte Frau“.
Du hast die Kraft, beides sein zu können.